Churaumi Aquarium

Churaumi Aquarium

Am nächsten Tag waren wir wieder mit dem Mietauto unterwegs. Es ist so günstig und unkompliziert zudem ist man flexibel und schnell da wo man sein will. Heute zum Beispiel war das Churaumi Aquarium unser Ziel. 

Das weltweit zweitgrösste Becken dieser Art war beeindruckend. Walhaie und Mantas tummeln sich zwischen zahlreichen kleineren Fischen im grossen Becken. Zusätzlich lassen sich alle möglichen Meeres Bewohner von gross bis klein in verschiedensten Aquarien besichtigen.

Im Ocean Expo Park gab es aber auch noch andere Aktivitäten zu besichtigen. Wir entschieden uns für die Delphin Show und das Tropical Dream Center.Das letztere war ein tropischer Garten wunderschön arrangiert mit farbigen Blumen und Früchte aus uns unbekannten Regionen. Na gut, die Orchideen erkannte selbst ich. Ein Ausflug in den Park lohnt sich auf jeden Fall: oki-park.jp

man flexibel und schnell da wo man sein will. Heute zum Beispiel war das Churaumi Aquarium unser Ziel. 

Das weltweit zweitgrösste Becken dieser Art war beeindruckend. Walhaie und Mantas tummeln sich zwischen zahlreichen kleineren Fischen im grossen Becken. Zusätzlich lassen sich alle möglichen Meeres Bewohner von gross bis klein in verschiedensten Aquarien besichtigen.

Im Ocean Expo Park gab es aber auch noch andere Aktivitäten zu besichtigen. Wir entschieden uns für die Delphin Show und das Tropical Dream Center.Das letztere war ein tropischer Garten wunderschön arrangiert mit farbigen Blumen und Früchte aus uns unbekannten Regionen. Na gut, die Orchideen erkannte selbst ich. Ein Ausflug in den Park lohnt sich auf jeden Fall: oki-park.jp

Okinawa - Naha

Okinawa - Naha

Was für die Amerikaner Hawaii ist, ist für die Japaner das Inselparadies Okinawa, die südlichste Präfektur Japans. Das Klima ist mild und zu dieser Zeit nicht zu heiss. Ein stetiger angenehmer Wind weht vom Meer her.

Unser Hotel ist bestens positioniert an der belebten Einkaufstrasse Kokusai Dori. Hier findet man alle Formen des Shisa Inu, Portemonnaies in Froschform aus Froschhaut, Schlangen in Alkohol konserviert oder der übliche bling-bling Krims-Krams, wobei man mit dem letzteren wohl weniger Probleme beim Zoll haben dürfte.

Am ersten Tag besuchten wir das Shuri Castel. Das Schloss wurde nachgebildet. Alles sieht sehr neu aus, vermittelt aber einen guten Eindruck über das Leben von damals. Im Pottery Village gab es dann anschliessend die vielen handgemachten Töpferarbeiten vom Geschirr über Vasen und kunstvoll gefertigte Schalen bis zu allen möglichen Variationen des Shisa Inu, eine typische Okinawische Figur die man an jedem Eingang oder Dach wieder findet. 

Eine Beschützerfigur die als Kreuzung zwischen Tiger und Hund die bösen Geister vertreibt. Den Tag schlossen wir mit einem Besuch in der Dojo-Bar ab. Ein Treffpunkt für Karateka aus der ganzen Welt die den Geburtsort des Karate, Okinawa, besuchen.

 

 

Beppu und Umgebung

Beppu und Umgebung

Da wir ein Auto gemietet haben konnten wir gut die Umgebung erkunden. Es lohnt sich auf jeden Fall, wenn man Kyushu besucht mobil zu sein. Es fällt uns zwar extrem schwer die 40 km/h Tempogrenze zu halten. Die Strassen aber sind gut und die Kurven die sich auf dem englisch sprechenden GPS abzeichnen eigentlich prädestiniert für einen Ausflug mit dem Motorrad…

Wären da nicht die Temposchilder die einem aus dem Traum erwachen liessen. So hatte man dafür mehr Zeit die herbstliche Farbenpracht der vorbei rauschenden Landschaft zu geniessen. Oder man erschreckte sich ab den Autos die einem frontal entgegen kamen. Tatsache war, dass wir manchmal auf der falschen Seite fuhren, ja das mit dem links fahren ist nicht immer ganz so einfach.

Unser erstes Ziel für heute waren die Buddah Skulpturen von Usuki. 54 Statuen in exzellentem Zustand aus dem 5. bis 8. Jahrhundert gab es zu besichtigen darunter einer der schönsten Darstellungen des Kopfes des Buddah Dainichi aus dieser Zeit.

In Useki gab es auch noch die Schlossruinen zu besuchen, mehr als eine Mauer gab es allerdings nicht zu mehr zu sehen. Etwas enttäuscht gingen wir weiter. Die nächste grössere Stadt Oita hatte ebenfalls nicht sehr viel zu bieten. Wir fuhren weiter nach Beppu. Bekannt für die heissen Quellen und zahlreichen Onsen war da schon mehr zu sehen. Wir sahen uns die vielen Dampfenden Höll-Löcher. Heisse rauchende und schweflige Quellen. Vom Umi Jigoku (Meereshölle) bis zum Kinryu Jigoku (Hölle des goldenen Drachens) haben wir uns alles angeschaut.

 

Mount Aso

Mount Aso

Man bezeichnet das Gebiet des Mount Aso als Bauchnabel von Kyushu. Die fünf vulkanischen Berge sind Teil eines Kraterrings der einen Umfang von 128 km misst. Das macht den Aso zum grössten aktiven Vulkangebiet der Welt. – Unser Ziel war heute der Nakadake Krater.

Der Krater ist 130 m tief und hat einen Durchmesser von 600 m. Der Vulkan ist der aktivste der fünf des Aso Gebietes. Regelmässig stösst er toxische Gase aus. Seit August 2014 sind die Werte wieder gestiegen und die Sicherheitsmassnahmen haben sich erhöht. Deshalb war es auch nicht möglich bis zum Kraterrand aufzusteigen. Im 3 km entfernten Vulkan Museum gab es eine Live Übertragung der im Vulkan installierten Überwachungskameras welche es erlaubten aus sicherer Distanz die Aktivitäten zu beobachten. Damit konnten wir uns aber nicht wirklich zufrieden geben.

Zufällig entdeckten wir einen Helikopter der regelmässig auf einem Parkplatz landete. Es gab kaum Leute die sich dafür interessierten also peilten wir den improvisierten Verkaufsstand in Form eines Wohnwagens an. Um 20’000 Yen erleichtert sassen wir wenig später im Cockpit des kleinen Hubschraubers. Der genaue „8 Minuten Flug“ hat sich jedenfalls gelohnt. Der Pilot nahm sich sogar die Mühe ein paar Wörter in Englisch zu sprechen. Wegen dem Lärm verstand man jedoch nicht wahnsinnig viel.

Die Bilder waren eindrucksvoll und sprachen schlussendlich für sich. Man wusste jedoch manchmal nicht recht was jetzt vulkanischer Dampf war und was die wegen der zunehmenden Bewölkung Wetterwolken waren. Aber der Flug entlang dem Kraterrand war überwältigend, es hat sich auf jeden Fall gelohnt auf diese Weise den Vulkan zu besuchen.