Der neue Tag beginnt etwas sonniger. Sollte er auch, denn es war die letzte Gelegenheit doch mal noch einen Sprung ins Meer zu wagen. Die Jahrestemperatur der südlichsten Stadt Japans beträgt nette 25.4 Grad. Das fühlte sich gerade aber nicht so an zudem fegte der Wind doch recht den Küsten entlang. Mit dem Auto brauchten wir etwa eine Stunde um den nördlichsten Teil von Ishigaki, Cape Hirakubozaki, zu erreichen. Vor allem auch weil wir versuchten die 40 km/h Tempolimite zu beachten. Es bot uns ein atemberaubender Blick während es uns fast vom Küstenrand wehte.

Weiter fuhren wir der Küste entlang wo eine Bucht schöner als die andere ist. Die Kabira Beach ist bekannt für viele Aktivitäten. Mit einem Glasbodenboot kann man herausfahren und die Korallen Riffe beobachten. Da aber das Schwimmen im Wasser nicht erlaubt war fuhren wir weiter zur Yonehara Beach. Die neu gekaufte Taucherbrille und der Schnorchel kam zum Einsatz. Tatsächlich gab es bereits schon nach wenigen Metern viel zu sehen. Die Schönheit der Unterwasserwelt liess sogar für einige Momente die Kälte vergessen.

Zum Schluss besuchten wir noch die Sukuji Beach. Der Strand da war Wind geschützt wir begnügen uns aber nur noch mit einem kurzen Spaziergang im flachen Wasser.
Nun hiesst es schon wieder Koffer packen und weiter führt die Reise nach Tokio. Somit verpassen wir auch die Tsunami-Alarm-Rettungsübung im Hotel. Das wäre sicher spannend gewesen.