Was für die Amerikaner Hawaii ist, ist für die Japaner das Inselparadies Okinawa, die südlichste Präfektur Japans. Das Klima ist mild und zu dieser Zeit nicht zu heiss. Ein stetiger angenehmer Wind weht vom Meer her.

Unser Hotel ist bestens positioniert an der belebten Einkaufstrasse Kokusai Dori. Hier findet man alle Formen des Shisa Inu, Portemonnaies in Froschform aus Froschhaut, Schlangen in Alkohol konserviert oder der übliche bling-bling Krims-Krams, wobei man mit dem letzteren wohl weniger Probleme beim Zoll haben dürfte.

Am ersten Tag besuchten wir das Shuri Castel. Das Schloss wurde nachgebildet. Alles sieht sehr neu aus, vermittelt aber einen guten Eindruck über das Leben von damals. Im Pottery Village gab es dann anschliessend die vielen handgemachten Töpferarbeiten vom Geschirr über Vasen und kunstvoll gefertigte Schalen bis zu allen möglichen Variationen des Shisa Inu, eine typische Okinawische Figur die man an jedem Eingang oder Dach wieder findet. 

Eine Beschützerfigur die als Kreuzung zwischen Tiger und Hund die bösen Geister vertreibt. Den Tag schlossen wir mit einem Besuch in der Dojo-Bar ab. Ein Treffpunkt für Karateka aus der ganzen Welt die den Geburtsort des Karate, Okinawa, besuchen.