Da wir ein Auto gemietet haben konnten wir gut die Umgebung erkunden. Es lohnt sich auf jeden Fall, wenn man Kyushu besucht mobil zu sein. Es fällt uns zwar extrem schwer die 40 km/h Tempogrenze zu halten. Die Strassen aber sind gut und die Kurven die sich auf dem englisch sprechenden GPS abzeichnen eigentlich prädestiniert für einen Ausflug mit dem Motorrad…

Wären da nicht die Temposchilder die einem aus dem Traum erwachen liessen. So hatte man dafür mehr Zeit die herbstliche Farbenpracht der vorbei rauschenden Landschaft zu geniessen. Oder man erschreckte sich ab den Autos die einem frontal entgegen kamen. Tatsache war, dass wir manchmal auf der falschen Seite fuhren, ja das mit dem links fahren ist nicht immer ganz so einfach.

Unser erstes Ziel für heute waren die Buddah Skulpturen von Usuki. 54 Statuen in exzellentem Zustand aus dem 5. bis 8. Jahrhundert gab es zu besichtigen darunter einer der schönsten Darstellungen des Kopfes des Buddah Dainichi aus dieser Zeit.

In Useki gab es auch noch die Schlossruinen zu besuchen, mehr als eine Mauer gab es allerdings nicht zu mehr zu sehen. Etwas enttäuscht gingen wir weiter. Die nächste grössere Stadt Oita hatte ebenfalls nicht sehr viel zu bieten. Wir fuhren weiter nach Beppu. Bekannt für die heissen Quellen und zahlreichen Onsen war da schon mehr zu sehen. Wir sahen uns die vielen Dampfenden Höll-Löcher. Heisse rauchende und schweflige Quellen. Vom Umi Jigoku (Meereshölle) bis zum Kinryu Jigoku (Hölle des goldenen Drachens) haben wir uns alles angeschaut.