Unsere Enduro-Tour durch Botswana kann man wirklich als Abenteuer bezeichnen. Schon am ersten Tag mussten wir Motorräder abschleppen. Am zweiten Tag dann die ersten gravierenden Unfälle.

Weitere Stürze folgten und nach einigen Tagen, hatten wir bald zu wenig Fahrer für die Motorräder und all das weit weg von der Zivilisation. Nicht genug damit, einige hundert Kilometer von Maun, eine Stadt im Norden von Botswana, hatte unser Küchenwagen ein Chassis-Bruch.

In Maun war dann erst mal Schluss mit Enduro, dafür machten wir Safari im Moremi Park und flogen nach Zimbawe um die Victoria Falls zu besuchen. Nach diesen paar Ruhetagen ging es weiter, die einen mit den Motorrädern, die andern (die Verletzten) mit Ponstan versorgt im Auto.

Da es oft geregnet hatte hörte auch das Abenteuer nicht auf. Auf dem Weg zur Salzpfanne blieben unsere Begleitfahrzeuge mehrmals im Schlamm stecken. Wir verbrachten einen ganzen Tag mit Autos Ein- und Ausräumen, sie aus dem Dreck ziehen nur umzu sehen wie sie ein paar Meter weiter wieder stecken blieben.

Die ganze Tour war sehr schwierig und abenteuerlich aber es hat trotzdem Spass gemacht. Nach den 3 Wochen Afrika hatte ich wirklich lange bis ich mich zu Hause wieder an die winterlichen Temperaturen und das Leben allgemein angepasst habe